Die drei großen Abfüller Coca-Cola Enterprises (CCE), Coca-Cola Iberian Partners (CCIP) und die deutsche Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCEAG) fusionieren zu einer neuen westeuropäischen Bottler-Einheit, genannt Coca Cola European Partners (CCEP). Zusammen generieren sie einen Jahresumsatz von umgerechnet rund 11,3 Mrd Euro.
Am neuen Mega-Unternehmen wird die bislang 17 Abfüllbetriebe große Coca-Cola Enterprises zu 48 %, die acht Softdrink-, einen Konzentrat- und mehrere Wasserbetriebe große Iberian Partners zu 34 % und die Coca-Cola Company (als Eigentümerin der über 20 Abfüllbetriebe großen CCEAG) zu 18 % beteiligt sein. Den Zusammenschluss feiert die Coca-Cola Enterprises geradezu hymnisch: Mit mehr als 50 Abfüllbetrieben und dann 27.000 Angestellten werde die neue westeuropäische Unit 300 Millionen Menschen in 13 Ländern erreichen - in Andorra, Belgien, Frankreich, Deutschland, England, Island, Luxemburg, Monaco, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden und in den Niederlanden. Und damit auch in den vier größten Märkten für nichtalkoholische Produkte in Europa - in Deutschland, Spanien, England und Frankreich.
Wie es von Seiten der CCE heißt, erwartet man sich von der neuen CCEP-Einheit Synergieffekte von rund 320 Mio Euro. Personell ist die Sache ausdiskutiert: Sol Daurella, bisher Executive Chairwoman von CCIP, wird will Chairwoman von CCEP; John Brock, bislang CEO der CCE, wird CEO der neue Europa-Einheit. Der aus seinen Zeiten bei der CCEAG noch gut bekannte Damian Gammell, inzwischen CEO bei Anadolu Efes, wird im Herbst 2015 COO bei der CCE und soll später CCO bei CCEP werden. Der Sitz der neuen Einheit wird London - alles vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden.



