Die Augsburger Riegele Brauerei will von Paulaner eine Lizenzgebühr für die Verwendung des Begriffs Spezi einklagen. Vor dem Landgericht München I wurde heute ein Prozess eröffnet. Riegele hält über den Spezi-Markengetränkeverband die Markenrechte für Spezi, Paulaner besitzt seit 1974 eine Ausnahmegenehmigung. Doch diese Abmachung sei rechtlich nicht mehr gültig, sagt Riegele-Chef Sebastian Priller-Riegele. Die Augsburger fordern nun eine Lizenzabgabe je Liter.
Die Boommarke Paulaner Spezi dürfte laut INSIDERN trotz aktueller Lieferengpässe in diesem Jahr auf über 1 Mio hl wachsen. Der Streitwert liegt bei zehn Millionen Euro. Der Prozess dürfte bis Ende August andauern.

