Grün ist die Hoffnung - oder zumindest das künftige Aushängeschild des Rewe-Konzerns. Ex-Außenminister und Ex-Grünen-Spitzenmann Joschka Fischer, 62, medial bestens verdrahtet und durch seine Ehe mit Minu Barati auch vernetzt mit der Berliner BussiBussi-Gesellschaft, berät den Handelskonzern. Wobei, versuchten beide Seiten bei einem Pressetermin am Montag zu konkretisieren. Der Ex-Politiker unterstütze das Streben des Kölner Unternehmens nach mehr Umwelt- und Sozialverträglichkeit, wurde verlautbart; Rewe will seine Palette an Ökoprodukten vergrößern und in den Filialen Energie sparen. Warum dafür ein Elektromeister nicht besser wäre, sagte Rewe nicht; Fischer sagte, Rewe wolle sich mehr als nur einen "grünen Anstrich" geben: "Es handelt sich hier um eine strategische Orientierung, die letztendlich auf ökologische Glaubwürdigkeit gründen muss, und eben nicht um eine Werbeaktion", lässt sich Fischer heute zitieren. (06.09.2010, 16:22 Uhr)


