Die 28,4 Mrd. Euro Umsatz starke Rewe Group macht ernst. Trotz aller Bedenken seitens der Industrie halten die Kölner daran fest, als erster Lebensmitteleinzelhändler zum 1. Juli 2023 den Handzettel einzustellen. Symbolisch hat dazu der Rewe Group-Vorstand Peter Maly das letzte Exemplar des Papier-Prospekts in Berlin an NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller übergeben.
Die Rewe rechnet vor, mit der Einstellung des Handzettels jährlich mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2, 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen kWh Energie einzusparen. Zuletzt druckte der Lebensmittelhändler rund 25 Millionen Prospekte wöchentlich. Künftig will Rewe vor allem auf die digitale Kundenansprache setzen. Aber auch in Tageszeitungen werden weiterhin Wochenangebote zu finden sein.
Welche Auswirkungen das Handzettel-Aus bei der Rewe auf das eigene Unternehmen, aber auch auf Industrie, Wettbewerb und den Getränkefachmarkt hat, hat Einkaufsexperte Georg Gorki bereits vor knapp einem Jahr gegenüber INSIDE geschildert.


