Der frühere EU-Abgeordnete Ernst Strasser (ÖVP) soll einem Bericht des Magazins Newszufolge auf europäischer Ebene Lobbying für den Getränkehersteller Red Bull betrieben haben und zugleich über eine Innsbrucker PR-Agentur von diesem bezahlt worden sein. Strasser musste im Vorjahr seinen Hut nehmen, nachdem er sich vor britischen Boulevardjournalisten gebrüstet hatte, er habe sechs Kunden, die ihm 100.000 Euro jährlich bezahlten, gab der Ex-Innenminister zu Protokoll.
Laut Newskönnte Red Bull einer der geheimnisvollen Kunden Strassers gewesen sein. Demnach trat der damalige EU-Abgeordnete vor zwei Jahren gemeinsam mit Red-Bull-Repräsentanten an seine deutsche Fraktionskollegin Monika Hohlmeier heran, nachdem der Energydrink-Hersteller Schwierigkeiten auf dem deutschen Markt bekommen hatte. In Deutschland wurde damals über eine Kennzeichnungspflicht für den angeblich gesundheitsgefährdenden Energydrink diskutiert.


