Nachdem die Deutsche Umwelthilfe e.V. öffentlich angeklagt hat, dass die Radeberger Gruppe KG seit Jahren den Verbraucher mit dem Vertrieb von Einwegflaschen von Corona Extraals Mehrwegflaschen getäuscht hat, ergeben sich für den deutschen Braukonzern nun evtl. auch steuerliche Probleme.
Der dem im Kampf für Mehrweg der Umwelthilfe eng verbundene Verband Private Brauereien Deutschland e.V. hat die hessische Finanzverwaltung um Prüfung ersucht, inwieweit die Radeberger Gruppe KG durch den Vertrieb der Corona Extra Einwegflaschen als Mehrweg auch zu wenig Umsatzsteuer abgeführt und damit den Fiskus geschädigt hat.
„Die Verfahrenspraxis der Radeberger Gruppe KG, Einwegflaschen der Biermarke Corona Extra als Mehrweg zu vermarkten, stellt nicht nur eine dreiste Verbrauchertäuschung dar, sondern ist auch ein eklatantes wettbewerbswidriges Verhalten gegenüber allen deutschen Brauereien, die sich gesetzestreu und korrekt verhalten“, behauptet Roland Demleitner, Geschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Deutschland.


