AB Inbev hat die eigenen Erwartungen im ersten Quartal nicht erfüllen können. Besonders in Südamerika verfehlte der Konzern die Ziele. Per 31.3. lag der Süden des Kontinents 5,3% unter den Vorjahresabsätzen. Brasilien, wo AB Inbev im vergangenen Jahr 85 Mio hl Bier (+ 29 Mio hl AfG, vorwiegend Pepsi) absetzte und ein Drittel des weltweiten EBITDAs einspielte, gingen im ersten Quartal 10% des Volumens flöten. Das EBITDA fiel von 1,189 Dollar auf 810 Milliarden Dollar.
Während USA (-1,2% Absatz, 0% Umsatz) und China (-1,1% Absatz, +0,9% ZUmsatz) stagnierten, kamen frohe Nachrichten aus Mexiko (+13% Absatz, +16% Umsatz), sowie aus Europa. AB Inbevs Europa-Chef Stuart MacFarlane konnte ein Bierabsatzplus von 2,5% im ersten Quartal vermelden. Allerdings stinkt die neue Einheit Deutschland-Frankreich-Benelux von Regionsleiter "Jay-Jay" Velkeniers deutlich ab. In Belgien und auch in Deutschland, so berichtet es der Konzern am heutigen Mittwoch, seien Marktanteile verloren worden. Es habe Absatzrückgänge im "mittleren einstelligen Prozentbereich" gegeben. Obwohl Beck's in Deutschland zugelegt habe.



