PepsiCo hat im ersten Quartal 2012 seinen Umsatz um 5 Prozent auf 12.43 Mrd US-Dollar (rund 9,4 Mrd Euro) erhöht - die gute Nachricht aus Sicht der Aktionäre. Die schlechte Nachricht: Der Umsatz-Zuwachs ist ausschließlich einer Preisanhebung zu verdanken, unter dem Strich wurden weniger Getränke verkauft. Da zugleich die Rohstoffpreise in die Höhe schnellten, verringerte sich das Ergebnis von 1,14 Milliarden auf 1,13 Milliarden US-Dollar (865 Mio Euro) - was die Erwartungen der Analysten dennoch übertraf.
Für das Gesamtjahr 2012 rechnet PepsiCo mit einem Gewinnrückgang um fünf Prozent. Der Konzern wird gerade umgebaut, u.a. auch weil er in den USA allmählich gegenüber Coca-Cola ins Hintertreffen gerät. Wie kürzlich gemeldet bekommt CEO Indra Nooyi mit dem bisherigen CEO der Pepsi-Sparte American Foods, John Compton, einen "Präsidenten" an die Seite gestellt, der Kosten senken soll. In den nächsten drei Jahren will PepsiCo 1,5 Mrd Dollar einsparen, u.a. durch das Wegrationalisieren von bis zu 9.000 Stellen in 30 Ländern.


