Die von PepsiCo veröffentlichten Quartalszahlen täuschen über die Entwicklung im Getränkesektor hinweg. Zwar verbuchte der Konzern im dritten Quartal 2011 ein Umsatzplus von 13 Prozent auf 17,6 Mrd Dollar und ein Gewinnwachstum (den Aktionären zuzurechnendes Nettoergebnis) von 4 Prozent auf 2 Mrd Dollar. Isoliert betrachtet verkaufte der Konzern zwar noch vier Prozent mehr Getränke als im Jahr zuvor; aufgelaufen steht er aber bei einem Plus von 6 Prozent, was darauf hindeutet, dass sich der Verkauf abgeschäwcht hat. Zudem muss sich PepsiCo auf dem US-Markt derzeit mit teueren Marketing-Maßnahmen der Marktführerschaft von Coca-Cola erwehren.
Angesichts der Zahlen hatten Analysten immer wieder gefordert, den Getränkebereich vom übrigen Konzern - zu dem u.a. das Geschäft mit Snacks gehört - abzuspalten; Medien zitieren CFO Hugh Johnston heute allerdings mit der Aussage, an der integrierten Struktur des Getränke- und Snackgeschäfts halte Pepsi fest, eine Aufspaltung wäre zu teuer.


