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Spirituose unter Druck

Auch der Bundesverband der Spirituosenindustrie rechnet für 2020 mit einem Absatz- und Umsatzrückgang infolge der Corona-Krise. Umsatzeinbußen der Gastronomie von 16 bis 20 % würden nicht durch den Lebensmittelhandel kompensiert, heißt es. Im Gegenteil. Auch dort sei die Nachfrage aktuellen Zahlen zufolge rückläufig.

BSI-Präsident Thomas Ernst: „Die weitere Entwicklung am Spirituosenmarkt wird in Abhängigkeit von der angestiegenen Sparneigung sicherlich auch ihre Auswirkungen im Spirituosenbereich zeigen, wobei eine seriöse Konsumprognose für 2020 erst abgegeben werden kann, wenn absehbar ist, wie lange die Corona-Schutzmaßnahmen in Deutschland Konsequenzen zeigen“. Eine seriöse Prognose sei derzeit deshalb noch nicht möglich. 

2019 war die Welt dagegen für die Welt für den BSI noch relativ in Ordnung. Nach jetzt vorgelegten Zahlen des Verbandes wurden 720 Millionen Flaschen (0,7 Liter) Spirituosen verkauft und damit rund 1,5 % weniger als 2018. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 5,3 Litern. Rund 60 Prozent aller Haushalte in Deutschland kauften mindestens einmal Spirituosen ein.Die Gattung gehört zu den umsatzstärksten des Lebensmittelhandels.

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