Die 2012 noch mit negativem Jahresergebnis operierende Oettinger Braugruppe (es liefen Minus 540.000 Euro auf, die Schließung des Standorts Schwerin und die anschließenden Rückzahlungen von Subventionen kosteten einen Millionenbetrag) brachte im vergangenen Jahr rund 300 Millionen Euro Inlandsumsatz auf die Waage (dazu über 150 Millionen Euro im Ausland). Hauptsächlich wird in NRW-Flaschen gefüllt. Auch am Standort Gotha.
Dort will die Braugruppe laut Geschäftsführer Jörg Dierig, der immer öfter die Aufgaben des erkrankten und nicht mehr aktiven Inhabers Dirk Kollmar übernimmt, in eine Flaschensortieranlage investieren. Für drei Millionen Euro wird neben das Brauereigelände eine Halle gestellt, in der künftig das Leergut sortiert wird.
Wettbewerber beobachten es mit gemischten Gefühlen. NRW-Verwender werfen Oettingen vor, auf Kosten des Flaschenpools zu wenig in Neuglas zu investieren.



