Die Radeberger-Gruppe will kaufen. „Wir sind immer interessiert, wenn sich etwas tut“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung Albert Christmann vollmundig in einem Interview der Rhein-Main-Zeitung. Damit stößt Christmann in das gleiche Horn wie sein Vorgänger Ulrich Kallmeyer, der durch Zukäufe die 20 Prozent Marktanteil kommen wollte.
Nach einer Welle von Brauereiverkäufen im vergangenen Jahrzehnt sei der Markt derzeit ruhig, obwohl die Kosten stiegen, so Christmann weiter. „Falls der Markt weiter schrumpft, wird der Druck aber sicherlich größer, und dann müssen wir sehen, was passiert“, sagte Christmann. Der deutsche Biermarkt bleibe für alle Marktteilnehmer anspruchsvoll.


