Der Oetker-Konzern strebt laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Fall einer Neuausrichtung seines Bankgeschäfts nur eine Minderheitsbeteiligung an der Frankfurter BHF-Bank an.
Der Mischkonzern, zu dem außer dem Nahrungsmittel- und der Radeberger Gruppe auch die Reederei Hamburg Süd gehört, will über das hauseigene Bankhaus Lampe die traditionsreiche BHF-Bank übernehmen, dabei aber einem Finanzinvestor die Mehrheit überlassen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Dadurch wolle Oetker das Risiko aus dem Bankgeschäft verringern. Sollte der Deal zustande kommen, würde der US-Investor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) die Mehrheitsanteile an BHF/Lampe halten. (12.10.2010; 15:18 Uhr)


