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Österreich: Rewe und Behörden mögen sich nicht

In Österreich bahnt sich eine heftige Auseinandersetzung zwischen der Rewe International AG und den Kartellbehörden an. Wie Medien vor Ort berichten, artikuliert man sich bei Rewe wechselweise gönnerhaft und verärgert über die jüngsten Hausdurchsuchunen. So zitiert austria.com den Rewe-Vorstand Frank Hensel sinngemäß, rein sachlich weise man den Vorwurf von Preisabsprachen zurück, werde für mögliche Fehler aber gerade stehen. Die Berichterstattung habe die Konsumenten verunsichert. Hensel: "Wir begrüßen daher, dass wir gemeinsam mit der Bundeswettbewerbsbehörde übereingekommen sind, die laufende Hausdurchsuchung zu einem Ende zu führen und vertrauen darauf, dass nun von allen Seiten sachliche Ruhe einkehrt". 

 

Von Seiten der Kartellbehörden hatte es dazu eher anderslautende Deutungen gegeben. Beamte hatten immer wieder eine aggressive Stimmung der Rewe-Angestellten beklagt. “Das Verhalten ist sehr aggressiv, von Entgegenkommen gibt es keine Spur”, hatte Kartellamts-Sprecher Stefan Keznickl noch vor wenigen Tagen beklagt. Rewe sieht sich als Opfer “medialer Vorverurteilung” und “Rufschädigung”.

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30.07.2026

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