Bei dem Konsumforscher Nielsen Holdings stehen gravierende Veränderungen ins Haus: Neben der möglichen Trennung von Geschäftsbereichen wie der Datenerhebung von Kunden oder der Ermittlung von TV-Quoten steht sogar ein Komplettverkauf im Raum. Die "strategische Überprüfung" sei um mehrere Optionen erweitert worden, teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit.
Druck übt vor allem der Aktionär Elliott, der 5,1 Prozent an Nielsen hält. 2006 wurde der Konsumforscher durch sechs Finanzinvestoren - die die Übernahme durch Fremdkapital finanzierten - übernommen. Die seit 2011 börsennotierten Nielsen Holdings sind deshalb hochverschuldet.


