"Auseinandersetzungen, die Coca-Cola noch nicht gehabt hat", könnten laut NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan auf Coca-Cola in Deutschland zukommen. Einen Vorgeschmack gab es auch heute wieder: Nach Warnstreiks in anderen Bundesländern gab es heute Arbeitsniederlegungen vor allem in NRW. Zu einer Kundgebung versammelten sich in Dortmund laut NGG gut 500 Mitarbeiter aus NRW-Standorten, in Lüneburg ebenso viele aus Standorten in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein. An den Warnstreiks selbst nahmen in NRW wohl mehr als 300 Mitarbeiter teil.
Wie berichtet (INSIDE 918) fordert die NGG für die Coke-Beschäftigten 400 Euro /Monat mehr (je nach Bundesland + 12 bis 14 %). Die Arbeitgeberseite hatte im Dezember ein Lohn-Plus von 100 Euro sowie eine einmalige Inflationsausgleichsprämie von 1000 Euro offeriert. Nächste Verhandlungsrunde ist am 8. Februar. Ende Januar wurde die "Warnstreikwelle" an Coca-Cola-Standorten in Berlin und Brandenburg und bei Appolinaris in Bad Neuenahr gestartet.

