Bei der inzwischen siebten Verhandlungsrunde von Coca-Cola Deutschland und der Gewerkschaft NGG ist es am späteren Samstag abend offenbar doch noch zu "ersten spürbaren Annäherungen" gekommen. Coke mache eine - von der NGG geforderte - Beschätigungssicherung von Regelungen zur Arbeitszeit abhängig, heißt es dazu aus Kreisen der NGG. Die nächste Verhandlungsrunde steht diese Woche am Donnerstag (14.3.) an.
In Bayern hat die NGG indes erste Verhandlungen mit den Arbeitgebern im Hotel- und Gaststättengewerbe nach zwei Stunden abgebrochen - das Angebot der Arbeitsgeberseite von 1,8 % mehr Lohn im ersten und 1,6 % im zweiten Jahr sei eine "Provokation", heißt es. Der Fachkräftemangel sei so nicht zu beheben. Die NGG fordert für insgesamt rund 150.000 Angestellte eine Erhöhung der Löhne um 120 Euro, bei Azubis um 100 Euro - Laufzeit 1 Jahr. Die Verhandlungen gehen hier am 8. April weiter.


