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Lobby-Pleite für Coca-Cola

Foodwatch hat mal wieder einen seiner Lieblingsgegner ins Visier genommen: Coca-Cola. Der Getränke-Gigant sponsort aktuell die im Januar von Rumänien übernommene EU-Ratspräsidentschaft. Dies sei vor allem vor dem Hintergrund ein Unding, da aktuell viele EU-Staaten über eine Limo-Steuer und eine Lebensmittelampel diskutieren. Diese Form von Lobby-Arbeit sei inakzeptabel, kritisiert der Verein, und ruft zu einer Online-Protestaktion auf.

Foodwatch fordert EU-Ratspräsident Donald Tusk und die rumänische Premierministerin Viorica Dăncilă auf, die Partnerschaft mit Coca-Cola „umgehend zu beenden“. Auch in Zukunft, so das weitere Ansinnen, müsse auf Konzern-Sponsoring verzichtet werden. Coke sei nur einer von wenigen „Platin-Partnern“. Neben Mercedes unterstützt auch der rumänische Brauerei-Verband Berarii die Präsidentschaft. Vorherige EU-Ratspräsidentschaften – rotiert alle sechs Monate zwischen den EU-Ländern – wurden ebenfalls von großen Unternehmen wie Audi und BMW oder auch dem Verband der bulgarischen Getränkeindustrie gesponsort.

Derartiges Sponsoring schwäche laut Foodwatch „das Vertrauen der Öffentlichkeit in die EU-Institutionen“: „Die Politik darf nicht von kommerziellen Interessen beeinflusst werden. Schon der Anschein eines Interessenkonflikts sollte vermieden werden.“

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