Die Kulmbacher Braugruppe will ihren massiven Sparkurs fortsetzen und damit insbesondere das schwächelnde Deutschland-Geschäft stützen. Beim Aktionärstreffen in Kulmbach kündigte Vorstandssprecher Hans P. van Zon weitere Kürzungen beim Personal und bei Investitionen an. Bei einem Umsatzrückgang um 3,9 % auf 208,8 Mio Euro erzielte die BHI-Tochter 2010 ein leicht verbessertes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern (EBITDA) von 22,9 Millionen Euro; das Konzernergebnis reduzierte sich von 1,9 auf 0,7 Mio Euro.
Der Gesamtabsatz ging von 3,35 Mio auf 3,26 Mio hl zurück, beim Bier von 2,33 Mio auf 2,27 Mio hl. Der 26 %-Aktionär Albert Ruckdeschel wurde laut Frankenpost mit einem "Traumergebnis von 99,9 %" der Stimmen wieder in den Aufsichtsrat gewählt.


