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Kulmbacher steuert stabil

Die Kulmbacher Gruppe hat laut eigenen Zahlen das Geschäftsjahr 2013 mit einem Konzernergebnis von 3,0 Mio Euro (2012: 2,6 Mio Euro) abgeschlossen, bei einem leicht um -0,8 % auf 208,6 Mio Euro rückläufigen Umsatz. Ohne Lohnproduktion und -abfüllung gerechnet hat die Gruppe demnach 3,089 Mio hl Getränke verkauft (2012: 3,117 Mio hl), dabei gut zwei Drittel (2,157 Mio hl) mit Bier (+0,2 %).

 

Während sich laut Geschäftsbericht die Kulmbacher Eigenmarken (Kulmbacher, EKU, Mönchshof, Kapuziner) mit insgesamt 3 % beim Absatz verbessert haben und auch Würzburger Hofbräu "gegen den Markttrend wuchs", schwächelten die Ost-Marken Sternquell(rund 350.000 hl) und Braustolz. Sie befänden sich, heißt es bei Sternquell, in einer "von den ostdeutschen Fernsehbieren bestimmten, aktionsgetriebenen und preisaggressiven Wettbewerbssituation". Der Umsatz bei Sternquell lag mit 17,2 Mio Euro allerdings nur minimal unter dem des Vorjahres.

 

Leichte Umsatzrückgänge gab es auch u.a. beim Kulmbacher Markgrafen-Getränkevertrieb (60,5 Mio Euro nach 62,5 Mio im Vorjahr). Der Gastro-Absatz der Kulmbacher Gruppe gab um 4,2 % nach, der Export um 4,5 %. Dafür legte das Handelsgeschäft um 1,3 % zu.

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