Erwartungsgemäß will die Kulmbacher Brauerei AG in Oberfranken ihre dortige Tochter Coburger Brauerei endgültig dichtmachen. Wie der Konzern mitteilte, sollen auch die letzten beiden am Fuße der Veste Coburg gebrauten Marken Scheidmantel und Sturm´s (beide zusammen bestenfalls 20.000 hl) künftig in Kulmbach herstellen - abgefüllt werden sie ohnehin schon dort. Der einzige in Coburg verbliebene Braumeister hätte demnach ohnehin im Sommer seinen Ruhestand angetreten; der Getränkemarkt auf dem Gelände der Coburger Brauerei soll zumindest vorerst erhalten bleiben.
Die Kulmbacher Brauerei AG hatte 1999 die Brauerei Scheidmantel und 2001 die Brauerei Anton Sturm übernommen. 2002 fasste sie die beiden Braustätten zusammen und gab ihnen den Namen Coburger Brauerei - der Brauereistandort Coburg galt damals als langfristig gesichert. Neun Jahre später ist das alles Makulatur.



