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Krones will keine Rosskur machen

Die Strategie von Anlagenbauer Krones in Zeiten der Wirtschaftskrise wird von einigen Analysten offenbar anders beurteilt als von der Geschäftsführung. Dem Neutraublinger Unternehmen könnten Einschnitte beim Stammpersonal ins Haus stehen, meinen Analysten, die vom Focus zur aktuellen Lage im Maschinenbau befragt wurden. Thomas Rau von M.M. Warburg beispielsweise hält den Abbau jedes zehnten der insgesamt gut 10.000 Krones-Arbeitsplätze für notwendig, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Thaus, der im Frühjar die schlechten Nachrichten zur Auftragslage hatte verkünden müssen, stellt sich allerdings demonstrativ hinter die Belegschaft und schließt den Abbau von Stammpersonal aus. Man habe, so Thauss, die Talsohle erreicht, das Familienunternehmen sei auch so gut gerüstet für den Markt. Der Umsatz des Weltmarktführers war in den ersten sechs Monaten 2009 um rund ein Viertel auf 924,4 Mio. Euro eingebrochen. Das Ergebnis vor Steuern liegt nach erstem Halbjahr bei minus 15,8 Mio. Euro. Der Auftragseingang verringerte sich von Januar bis Juni 2009 zwar um 29,7 Prozent auf 874,0 Mio. Euro; allerdings zog im zweiten Quartal der Ordereingang im Vergleich zu den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 11 Prozent an. (02.09.2009, 09:01 Uhr)

 

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