Der CEO der Eckes-Granini Group ist nicht unbedingt ein Podiums-Tourist. Seine Auftritte bei Branchenveranstaltungen sind rar. Beim <link http: www.get-in-kongress.de _blank>Get.-In-Kongress in dieser Woche stieg Thomas Hinderer mal wieder auf eine Bühne. Ohne Umschweife bekannte er sich für eine Hochpreispolitik. Für Preiserhöhungen müsse man auch Auslistungen aushalten können, erklärte der Eckes-Granini-Chef. Selbstbewusstsein gegenüber den mächtigen LEH-Zentralen sei "keine Frage der Stärke oder Größe des Unternehmens". Sondern, so Hinderer, "eine Frage der Haltung".
Hinderers Eckes-Granini-Group kann außer Haltung noch ein paar andere Trümpfe ausspielen. Zum Einen verteilt sich die knappe Milliarde Euro Umsatz sich auf mehrere Länder. Den anderen benannte Hinderer auch explizit auf dem Kongress in Frankfurt: Co-Packaging. Ein Teil des Volumens werde von externen Partnern hergestellt (in Deutschland Hochwald Sprudel, Anm. d. Red.), eine Auslistung bedrohe deshalb nicht die eigen Auslastung. Die Erpressbarkeit durch den Handel nehme ab.
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