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Kopf der Woche: Dr. Andreas Brokemper

Dr. Andreas Brokemper, 52, arbeitet seit 1998 für die Oetker Gruppe; im April 2002 rückte er in die Henkell-Geschäftsführung auf, er ist also für die Branche schon ungewöhnlich lang an Bord. Seit 2013 ist er CEO der Henkell & Co. Gruppe, 2018 gestaltete er sein Masterpiece, den Einstieg beim spanischen Cavaproduzenten Freixenet

Die Zahlen bei Henkell sprechen eine klare Sprache. Henkell und Freixenet sind gemeinsam stärker, als sie es vorher waren. Das Doppel ist sowohl nach Volumen (Weltmarktanteil 8,5 %) und noch deutlicher nach Wert (8,7%) die unangefochtene Nummer 1 in der Welt des Schaumweins. Der Gesamtumsatz des Doppels ohne Sekt- und Alkohol-Steuer stieg um 28,2 % auf 1,056 Mrd Euro, mit Steuern um 25 % auf 1,29 Mrd Euro. Henkell & Co ist 2019 organisch um 9,3% gewachsen, die Grupo Freixenet um 4,6 %. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) kam das Doppel auf 301 Millionen Euro (plus 29,1%), in Westeuropa auf 359 Millionen Euro (plus 30%), Nord- und Südamerika auf 167 Millionen Euro (plus 50,7 %), im Rest der Welt auf 55 Millionen Euro (plus 92,3 %). Nur in Osteuropa lag das Doppel mit 174 Millionen Euro leicht (minus 0,5 %) unter Vorjahr

Jetzt, im Corona-Jahr 2020 bewährt sich allerdings, dass vor lauter Schaumwein-Integration auch andere Produkte nicht vergessen wurden. In Deutschland war das aus Sicht Henkell u.a. Wodka Gorbatschow. Während es bei Sekt - das trifft vor allem Marktführer Rotkäppchen - nicht so sehr prickelt, haben gut aufgestellte Spirituosenmarken eine Chance, besser durch die Krise zu kommen. Und Gorbatschow ist trotz viel Konkurrenz auch von internationalen Konzernen schon seit vielen Jahren, vor und nun mit Corona richtig stark. Denn Gorbatschow ist nicht nur der absatzstärkste Wodka, sondern auch die volumenstärkste Spirituose Deutschlands überhaupt. Der Absatz stieg 2019 um satte 9,1 % auf 20,9 Mio. Flaschen. Ein guter Grund zu Jubeln in der feierarmen Corona-Zeit.

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Kopf der Woche
08.10.2021

40
/2021

Michel Doukeris

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