Russlands Angriff auf die Ukraine erschüttert die Wirtschaft. Globale Player wie H&M, Ikea, Apple, haben ihre russischen Geschäfte geschlossen. Andere drohen zerrissen zu werden. z.B. Coca-Cola Helenic Bottling. Der weltweit zweitgrößte Bottler hat sich entschieden, die 10 Standorte in Russland weiterlaufen zu lassen. Der Abfüllbetrieb in der Ukraine wurde indessen geschlossen, was die empörten Händler vor Ort zu Auslistungen veranlasst.
Weiterhin in Russland aktiv ist auch der Carlsberg-Konzern. Für CEO Cees 't Hart ist die russische Tochter Baltika (2021: +6,1%) so etwas wie die Hauptschlagader. Laut 2021er Geschäftsbericht stammen 39% des Volumens und ein Viertel des Gewinns aus der Region Mittel- und Osteuropa. Mit dem weitaus größten Markt Russland an der Spitze. Der seit 2015 amtierende 't Hart, hatte Carlsberg wieder zurück in die Spur gebracht. Doch die gute Arbeit des 63-Jährigen droht jetzt umsonst gewesen zu sein. Baltika ist Carlsbergs Schicksalsfrage.


