Die Bitburger Braugruppe steht aktuell führungslos da. Am Donnerstag (19.5.) kam es zum großen Knall in der Eifel: Axel Dahm, 59, kippt nach fünfeinhalb Jahren und kurz vor seinem 60. Geburtstag von der Kommandobrücke. Die Häme der Kollegen fällt gering aus. Viele Manager eint das "Problem", dass die Pandemie immer weiter in den Hintergrund rückt und bei manch Gesellschafter nicht mehr als Ausrede für ausgebliebene Absätze herhalten kann.
Und so war auch der Beirat in der Eifel nicht der Meinung, dass Dahm die Brauerei wieder ins Wachstum überführt. Das vergangene Jahr schloss die Bitburger Brauruppe mit einem Umsatzminus von 2,7% auf 643 Millionen Euro ab. Bereinigt
um die Anfang 2021 an Carlsberg verkaufte Wernesgrüner gingen 3,5% Absatz auf nur noch knapp über 5 Mio hl verloren. In den Chefetagen wächst die Unruhe. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Jetzt gilt es wieder zu liefern.


