Das 1976 von Dieter Kirsch zunächst als Einzelhandel mit VW-Bully in Stuhr bei Bremen gegründete Unternehmen, das der Inhaber anschließend zum Großhandel für Miniaturen mutierte, ist mittlerweile ein Vollsortimenter für Premium-Spirituosen für Gastronomie-, Einzel- und Fachhandel mit 4.500 Produkten. Die Kirsch Import e.K. führt seit acht Jahren der Sohn des Gründers, Christoph. Christoph Kirsch gehören nach eigenen Angaben 100% der Firma. Die Umwandlung in eine GmbH & Co. KG sei Ergebnis des starken Wachstums der vergangenen Jahre. Über Zahlen wird gemäß der alten Rechtsform noch geschwiegen. INSIDER trauen der Firma einen Umsatz von gut 75 Mio Euro zu. Das wäre schon gut die Hälfte des Umsatzes des gerade übernommenen Markenimporteurs Borco. Die alte Rechtsform sei nicht mehr zeitgemäß gewesen. Kirsch Import hat ein breites, ausgefeiltes Portfolio, das längst nicht nur Whisk(e)y umfasst, zuvorderst Einzelfassimporte aus Schottland.
Christoph Kirsch beweist ein Händchen für Erfolgsträchtiges. So wird in Kooperation mit den Meeres-Schützern von Sea Shepherd Whiskey und Gin unter dem Namen der Organisation abgefüllt, die mit jeder verkauften Flasche unterstützt wird. Kirsch vertreibt zudem den luxuriösen London Dry Gin No 3, diverse R(h)um-Marken, aber auch Lokales wie die erfolgreiche norddeutsche Marke Franzi Franzbrötchenlikör, den Single-Cast-Rum FRC aus Schleswig-Holstein oder den Premium-Korn NORK.
Nun expandieren die Norddeutschen auch noch nach Österreich. Christoph Kirsch: „Wir freuen uns sehr, jetzt auch den österreichischen Fach- und Einzelhandel sowie die dortige Gastronomie beliefern zu können. Nach fast einem halben Jahrhundert des Erfolges in Deutschland ist dies ein mit Spannung erwarteter, neuer Meilenstein in unserer Firmengeschichte. Das gesamte Team freut sich auf die Bereicherung durch neue Kunden und viele gemeinsamen Jahre mit ihnen.“
Artikel aus INSIDE 934


