Die Karlsberg Brauerei GmbH hat 2022 4,4% mehr Bruttoumsatz gemacht und kommt auf 151,3 Mio Euro. Bei Getränken im Inland fällt das Plus mit 9,7% auf 121,1 Mio Euro satter aus. Gründe aus Karlsberg-Sicht: Gewinn von Marktanteilen im LEH und die Wiedereröffnung der Gastronomie. Das Auslandsgeschäft lässt dagegen nach 2021 (4 Mio Euro Minus) erneut federn - um weitere 4,7 Mio (16,8%) auf 23,2 Mio Euro. Die Ergebniskennzahlen liegen allesamt leicht unter 2021 - vor Steuern sind es 8,7 Mio Euro (2021: 10,1 Mio Euro).
Für 2023 erwartet Geschäftsführer Markus Meyer "unter Berücksichtigung notwendiger Preiserhöhungen" einen moderaten Umsatzanstieg. Auch im Ergebnis peilt Karlsberg eine Steigerung zu 2022 an.
Gestern hatte bereits der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach, an dem die Karlsberg-Gruppe 75% hält, seine 2022er-Zahlen veröffentlicht. Er erreichte +19,1% Bruttoumsatz und 6,0 Mio Euro Konzernergebnis.

