In Japan haben die furchtbaren Erdbeben, der Tsunami und die Nuklearkatastrophe auch die Brauindustrie massiv getroffen. Braugiganten wie Kirin, Asahi (je rund 2 5 Mio hl) und Sapporo (7 Mio hl)müssen schwere Schäden verkraften; Kirins Braustätte in Sendai ist Berichten zufolge durch den Tsunami so schwer zerstört, dass sie geschlossen werden musste. Die Braugruppe ließ verlautbaren, man könne die Sicherheit der Belegschaft in der Region nicht garantieren.
Kirins Wettbewerber Sapporo und Asahi haben unterdessen den Betrieb in Sendai, Chiba, Fukushima und Ibaraki eingestellt; Suntory (7,5 Mio hl) hat noch keine Angaben veröffentlicht. Betroffen sind auch viele Kleinbrauer. Noch geben die Unternehmen keine Zahlen über die zu erwartenden Verluste heraus; klar ist aber, dass die Stilllegung der Betriebe, der Mangel an Elektrizität und Rohstoffen und das Schicksal vieler Angestellter massive Auswirkungen auf die Bilanzen haben dürfte.


