Wachablösung vertagt. Marktanteile konnte die Stürmermarke der letzten Jahre noch gewinnen. Doch zusätzliches Volumen gab es nicht. Ur-Krostitzer (rund 90% Ur-Krostitzer Pils, der Rest Ur-Krostitzer Schwarzes, Ur-Krostitzer Schwedenquell und seit 2020 Ur-Krostitzer Alkoholfrei) lag im zweiten Halbjahr sogar etwas unter Vorjahr. Damit wird der Platzhirsch in Leipzig dem Volumen nach noch nicht an der Dresdner Schwester vorbeiziehen. Radeberger bleibt vorerst größte Marke der gleichnamigen Gruppe. Die Corona-Inzidenzen führten in Ostdeutschland zu härteren und längeren Pandemie-Maßnahmen als im Rest der Republik.
Neben Ur-Krostitzer nahm sich auch die zweite sächsische Wachstumsmarke der letzten Jahre, Freiberger, nach der letzten Preiserhöhung eine Wachstumspause. Am Jahresende fehlten bei Freiberger 6,5%. Und im Wohnzimmer Berlin leiden Kindl (-7,7%) und Berliner Pilsner (-4,2%) zudem unter fehlenden Touristen und Partygängern.
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