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Jever: Analyse zum Absatz 2021

Kein Profiteur der Flens-Misere. Der Trend zu Spezialitäten hält an. Auch Jever, so etwas wie die einzige annähernd nationale Marke der Radeberger Gruppe, konnte Marktanteile gewinnen. Mit Bitterwerten um die 40 IBU ist das friesisch Herbe so etwas wie eine Pils-Spezialität. Allerdings konnte die Konzernperle überraschend wenig von der Schwäche des ewigen und über viele Jahre besser performenden Bitterrivalen Flensburger profitieren, der nach einer eigenständigen Preiserhöhung Anfang 2021 Blutzoll leistete und von 670.000 auf 600.000 hl absackte (INSIDE 892). Für Zuwachs für Jever Pils, das seit  Jahrzehnten ungefähr auf der Stelle tritt, reichte es gleichwohl nicht.
 
Zulegen konnte nur Jever Fun. Dafür umso mehr. 30 Jahre nach Markteinführung (siehe INSIDE-Rückblick rechts) ist Jever Fun stärkste Einzelmarke im Alkoholfrei-Segment. Größer als Krombacher alkoholfrei (ohne 0,0) und der langjährige Marktführer Erdinger alkoholfrei. Und damit so erfolgreich wie ehedem die Konzern-Ikone Clausthaler, die viel zu lange protegiert wurde. Inzwischen erlaubt Frankfurt beinahe allen Marken ein eigenes Alkoholfreies, selbst Radeberger bekommt eines. Jever Fun stört es nicht.

Artikel aus INSIDE 893

Hier geht's zur gesamten Marken-Hitliste 2021

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