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Franziskaner: Analyse zum Absatz 2021

Weizenwunder. Dem Einbruch der Kategorie kann sich keine Weizenbier-Marke entgegenstellen. Keine? Doch, Franziskaner kann es. Auch 2021 wurde der Absatz fast gehalten. Und der Marktanteil klettert und klettert. Paulaner und Erdinger sind national abgehängt. In Bayern stammt jedes vierte Weißbier von Franziskaner. Der Erfolg basiert auf einer scheinbar unerschütterlichen Markenstärke. AB Inbev investiert seit vielen Jahren keinen Cent in die Werbung. Der Absatz wird mit immer mehr Preisaktionen, vermehrt auch in Fachmärkten, angefeuert. Der Promotionanteil liegt auf Pilsniveau. Der Attraktivität hat das bis heute kaum geschadet. In den kommenden Jahren dürfte weiteres Volumen zu holen sein.

Auf niedrigem Niveau dümpeln die untergärigen Versuche, Franziskaner Kellerbier und Franziskaner Hell. Das Hellbiersegment pflügt der Konzern mit der Münchner Schwestermarke Spaten um. 213.000 hl (+48%) liefen dort im vergangenen Jahr auf, ungefähr das vierfache von Franziskaner Hell und Kellerbier.

Artikel aus INSIDE 893

Hier geht's zur gesamten Marken-Hitliste 2021

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