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Inbev mit neuem Europa-Boss

Jason Warner

Im Rahmen einer weltweiten Umorganisation bekommt AB Inbev auch für Europa ein neues Gesicht. Europachef Stuart MacFarlane, der eine halbe Konzern-Ewigkeit, fast fünf Jahre, auf dem europäischen Chefsessel saß, scheidet spätestens im März aus. Für den Inbev-Veteran (seit 1992 im Konzern) rückt UK- und Nordeuropa-Chef Jason Warner nach.

Der Engländer Warner ist den USA sozialisiert, kam 2009 von Coca-Cola zu Budweiser und machte dort Karriere. Von MacFarlane erbt Warner die Baustellen in Deutschland. Zum einen den schleppenden Verkauf von Hasseröder und Diebels. Zum anderen die langfristig ungelöste Standortfrage in München.

AB Inbev hat im zweiten Quartal in Lateinamerika gepunktet. Probleme gab es jedoch in den USA und in MacFarlanes Europa. Der Umsatz kletterte weltweit organisch um knapp fünf Prozent auf 14 Milliarden US-Dollar. Das Ebitda stieg um sieben Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar. Dennoch blieb das mit einem Börsenwert von 184 Milliarden Euro größte Unternehmen der Eurozone unter den Erwartungen der Börsianer.

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