Inbev hat für die hannoversche Gilde Brauerei keinen Käufer gefunden. „Wir stellen alle Gespräche ein und werden die Brauerei in eigener Regie weiter betreiben“, teilte das Unternehmen am gestrigen Donnerstag mit. Gleichzeitig gab Inbev zudem bekannt, dass 33 der derzeit noch 84 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Die Belegschaft wurde von dieser Nachricht überrascht. Inbev hatte die Gilde seit Beginn des Jahres offensiv zum Verkauf angeboten. Die hannoversche Brauerei kann 1,8 Millionen Hektoliter jährlich produzieren. Alle Gilde-Marken zusammen bringen es aber nur auf 200.000 Hektoliter. Laut Hannoveraner Zeitung will Inbev in Zukunft keine Lohnbrauaufträge mehr annehmen. Wie es heißt, wolle man damit die eigenen Marken gegen Billigkonkurrenz schützen. „Wir bedauern, dass von den jetzt notwendigen Kapazitätsanpassungen auch Mitarbeiter betroffen sind“, sagt Deutschland-Chef Chris Cools.
Inbev stellt Verkaufsverhandlungen für Hannover ein



