In einer "Call" genannten Telefonkonferenz wurde der Gastro-Außendienst von Inbev Deutschland soeben über die Details des geplanten Stellenabbaus informiert. Wie Gastro-Boss Dr. Markus Zeller ausführte, sollen die "physischen Kundenkontakte" drastisch reduziert werden. Die Hälfte aller Kundenkontakte soll künftig kostensparend telefonisch stattfinden. 56 Außendienstler, davon sechs Verkaufsleiter, müssen gehen. Unberührt bleibt die nationale GFGH-Truppe von Marcel Freches, die Österreich-Schweiz-Mannschaft, sowie die Event-Einheit.
Wer betroffen sein wird, konnte Zeller noch nicht verraten, nur, dass auch die variable Vergütung des Außendiensts deutlich gekürzt werde. Und auch sein Boss kann keine weiteren Details nennen; Deutschland-Boss Jens Hösel meinte zum Abschluss der Telefonkonferenz deshalb nur: "Ich bin mir im Klaren, dass das, was wir gestern als Intention bekannt gegeben haben und was Markus Zeller eben auch noch mal weitergehend erläutert hat (...), dass das nicht alles beantwortet, sondern vielleicht noch mehr Fragen erzeugt. (...) Das sind dynamische Prozesse, die nicht nur hier von uns abhängen. Wir bemühen uns, so schnell wie möglich Klarheit zu bekommen. Es geht aus meiner Sicht jetzt darum, in den nächsten Tagen und Wochen die Nerven zu behalten, und den Job so gut wie möglich zu machen." (8.1.2010, 16.49 Uhr)



