Zehn Jahre nach der Pilsfraktion erreicht der Mix-Trend die großen Weizenmarken. Nach Paulaner und deren Zitronenweißbieren zieht nun wie erwartet (INSIDE 711 vom 26.9.14) auch AB Inbev das Mischregister.
Es gibt zunächst keinen alkoholhaltigen Mix, keinen "Russ" mit dem regulären Weißbier, sondern man folgt der Paulaner-Strategie, die vor zwei Jahren ebenfalls zuerst einen alkoholfreien Mix gebracht hatten (mit Paulaner-Chef Roland Tobias ist es ein ehemaliger Beck’s-Mann, der dort die Mischbatterie angeworfen hat).
Zeitgleich zu Franziskaner Weißbier alkoholfrei Zitroneschießt Inbev ein Franziskaner Weißbier alkoholfrei Holunder in den Markt. Die Mengenziele für 2015 sind beachtlich: Laut INSIDERN wurden für 2015 satte 85.000 hl in die Planung eingestellt. Vor einem guten Jahr hatte Chris Cools, der Vorvorgänger des heutigen AB Inbev-Deutschlandchefs noch hoch und heilig versprochen, dass man Franziskaner generell nicht mischen werde. Nun also doch.



