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Heineken verliert allein in Europa 5 Mio hl

Die Heineken NV hat heute den Geschäftsbericht für 2013 vorgelegt. Minus 2,7% im Absatz bei einem von 90 auf 92 Euro (+2,7%) erhöhten Umsatz pro Hektoliter, ergibt ein Umsatzplus von hauchdünnen 0,1% auf 21,2 Milliarden Euro. Nicht konsolidiert sind dabei Minderheitsbeteiligungen wie die deutsche 49-%-Tochter Brau Holding International (u.a. Paulaner, Kulmbacher).

Der Gewinn vor Sonderposten sank im Konzern um 4,6 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Dabei hatte Amsterdam bereits die Kostenschleifer durch den Konzern gehetzt. Im Rahmen eines Sparprogramms namens TCM 2 seien 300 Millionen Euro eingespart worden, betont Heineken-CEO Jean-Francois van Boxmeer.

Dass es trotzdem zu Gewinneinbußen kam, lag an den Absatzverlusten. Nicht unbedingt an denen der Hauptmarke Heineken, die weltweit im Absatz 1,8% auf 28,1 Mio hl verlor. Sondern auch am übrigen Portfolio. Weltweit gingen organisch 2,7% verloren auf 195,2 Millionen Hektoliter.

 

Problematisch waren Nord- und Südamerika, wo insgesamt 2 Mio hl (-2%) hops gingen. Vor allem aber Europa. In der Region Zentral- und Osteuropa sogar 3 Mio hl (-6%). Hier konnte die stabile Entwicklung in Österreich (dank Gösserleicht über Vorjahr) ebensowenig ausrichten wie das zweistellige Wachstum der vergleichsweise kleinen Heineken Deutschland: Russland, Polen und Rumänien verloren kräftig.

 

In Westeuropa (-4,1%) gingen 2,1 Mio hl verloren.Dort schlug vor allem Frankreich zu Buche. Nach der drastischen Erhöhung der Biersteuer um 160% brach der französische Biermarktb brutal ein. das Heineken-Portfolio verlor zweistellig.

 

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