Der von SAB Miller umworbene, drittgrößte Braukonzern der Welt, Heineken, hat im dritten Quartal einen Dämpfer erhalten. Der Nettogewinn sackte um 5 Prozent auf 460 Millionen Euro ab, der Umsatz fiel um 1,5 Prozent auf 5,10 Milliarden Euro. Ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe wären die Erlöse knapp gestiegen.
Probleme bereitet der Absatz. Im Quartal lief im konsolidierten Absatz insgesamt ein Minus von 0,6% auf. Afrika gewann 6,5%, Asia-Pacific sogar 9%, doch sind die beiden Regionen im Volumen nicht so bedeutsam wie Europa, wo Heineken die Hälfte des weltweiten Absatzes dreht. Zentral- und Osteuropa verloren bedingt durch die Russland-Schwäche und Problemen in Polen satte 6,6%, doch auch Westeuropa verlor trotz WM 4,7% . Hier gab es in Spanien wegen der konjunkturellen Besserung einen Lichtblick. In Deutschland wuchs der Absatz ebenso. Allerdings auf kleinem Niveau.


