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Heineken reißt Österreich ganz allein ins Minus

Bad vibrations
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In der Region Zentral- und Osteuropa (u.a. Österreich, Deutschland) hat Heineken im ersten Halbjahr satte 13% verloren, wie der Konzern vor wenigen Wochen bekannt gab (siehe INSIDE-Online-Meldung). Nun gibt der Regionschef Nico Nusmeier in Österreich Details preis.

So sei in der gut 5 Mio hl großen Brau-Union, Linz (u.a. Gösser, Zipfer, Schwechater), ein Minus von elf Prozent aufgelaufen, was Brau Union-Gf Marcus Liebl freilich auf den Abbau von Billigmarken schiebt. Statistiker halten fest: Bei einem Marktanteil von 60% war die Heineken-Tochter somit ganz allein für das Bierminus zuständig, das in Österreich im ersten Halbjahr bei knapp 6% lag.

Da fügt es sich ins Bild, dass die Spanplattenfabrikanten Fritz und Michael Egger gerade ankündigen, für ihre Privatbrauerei Egger (680.000 hl, davon 50% Marke) eine neue, 30 Mio Euro teure und auf 1 Mio hl ausgelegte, Produktionsstätte zu bauen. Nusmeier bäckt indes kleinere Semmeln: "Wir spüren die Krise und sparen" , sagte der Regionschef, "das Wachstumsdenken wird ein paar Jahre in den Kühlschrank gestellt." (24.09.09, 9.44 Uhr)

 

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