Der Poker um Tiger-Brauer Asian Pacific Breweries (APB) ist offenbar vorbei. Heineken- CEO van Boxmeer ließ verlauten, man freue sich, dass es gelungen sei, dem Investor Fraser & Neave (F & N) dessen 39,7%-Anteil an APB abzukaufen - für eine Summe von 5,4 Singapure-Dollar (etwa 3,5 Mrd Euro). Dazu kommen noch einge kleinere Beträge. Insgesamt strebt Heineken in diesem Teil des Verfahrens eine Beteiligung von gut 80 % an APB an.
Die Transaktion soll offenbar bis spätestens Mitte Dezember über den Tisch sein; es wird erwartet, dass Heineken dann eine Offerte zum Kauf der restlichen knapp 20 Prozent der Aktien abgegen könnte - mit dem Ziel, APB irgendwann zu privatisieren und von der Börse zu nehmen.
Allerdings muss die Transkation noch von den großen Aktionären bei F & N abgenickt werden; wie berichtet, gehört zu diesen dem Vernhemen nach auch Charoen Sirivadhanabhakdi (Thai Bev). Der Milliardär hatte die Übernahmekosten für die APB-ANteile in den vergangenen Wochen durch ein eigenes Angebot erheblich in die Höhe getrieben.


