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Hatz-Moninger: Zuviele Pensionäre

Horst Winterberg

Peter Mays verbliebene Getränkeinteressen schreiben weiter rote Zahlen: Laut Bundesanzeiger fuhr die Moninger AG 2012 einen Verlust von knapp 100.000 Euro ein. In der Bilanz summiert sich der Verlust der vergangenen Jahre nun auf 3,1 Millionen Euro. Die AG leidet unter hohen Pensionsverpflichtungen. Alljährlich müssen rund 400.000 Euro an Betriebsrenten ausbezahlt werden. Auch an Pensionäre von Mays Immobiliensparte Sinner AG, die er schon längst aus der Moninger AG auslagerte und deren Erträge deshalb auch nicht mehr dort zugeführt werden.

 

Die einzige verbliebene operative Tochter der Moninger AG,  das Hatz-Moninger Brauhaus konnte in 2012 bei einem Umsatz von 16,7 Millionen Euro hingegen einen kleinen Gewinn von 144.000 Euro erwirtschaften. Vorstand Horst Winterberg baut fleißig Kapazität und Personal ab, aktuell sind es 59 Mitarbeiter, von denen noch 5 weitere gehen sollen. Der Ausstoß sank auf 230.000 hl, auch weil sich Winterberg aus dem Handelsmarkengeschäft mit Netto zurückzog und dadurch gut 40.000 hl aufgab. Weiterhin produziert wird u.a. Ratskronefür Edeka. Das Eigenmarkengeschäft liegt bei 110.000 hl, die 2011 integrierte Marke Hatz wächst, auch bei Fassbier, Moningerverliert.