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Hasseröder dreht Abwärts-Trend um

Die Inbev-Brauerei Hasseröder sieht nach einem miesen Jahr 2010 wieder Land. Die Mitteldeutsche Zeitung zitiert eine Hasseröder-Sprecherin heute mit der Aussage, man habe im ersten Halbjahr 2011 wieder zehn Prozent zugelegt. In wenigen Wochen will mit Hasseröder zudem das eigentlich schon für Juli angekündigte neue Schwarzbier auf den Markt bringen - vor allem in Ostdeutschland sehen die Brauer noch Absatzchancen. 

 

Hasseröder hat damit, wenn die Zahlen stimmen, die Verluste zumindest in den heißen Monaten April/Mai/Juni wieder wettgemacht, die die Brauerei im vergangenen Jahr eingefahren hatte. Laut INSIDE Marken-Hitliste verlor Hasseröder 2010 satte 10,7 Prozent oder knapp 300.000 hl auf nur noch rund 2,45 Mio hl; schuld daran war seinerzeit neben einer Teilauslistung bei Edeka auch das Harakiri-Preisgefeilsche der direkten Konkurrenz, die dem ehemaligen Billigheimer Hasseröder zunehmend das Leben schwer machte.

 

Die Super-Monate im 1. Halbjahr ´11 (von denen auch andere Brauer in ähnlichem Ausmaß profitierten) haben Hasseröder damit zumindest erst mal Luft verschafft. INSIDE hatte für das 1. Halbjahr 2011 sogar einen Absatz-Sprung von 11,9 Prozent festgestellt, gestützt vor allem auf umfangreiche Aktionen.

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