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Getränkekarton-Hersteller wehren sich gegen DUH

Heftige Kritik hatte die Deutsche Umwelthilfe gestern an Ex-Verbraucherminister Horst Seehofer und den Herstellern von Getränkekartons geübt (wie berichtet). Das will der Geschäftsführer des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V.(FKN), Walter Schäfers, nicht so stehen lassen:

„Die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher hat für uns oberste Priorität. Nach den ITX-Funden im Jahr 2005 haben die Hersteller von Getränkekartons ihre Druckfarbensysteme bekanntermaßen auf wasserbasierte Farben umgestellt oder neue Druckfarbenrezepturen eingeführt. ITX und andere so genannte „Photoinitiatioren“ sind Stoffe, die den Farben bei UV-basierten Druckverfahren beigemischt werden. Sie beschleunigen das Trocknen der Farben. Bei wasserbasierten Druckfarben und im Tiefdrucksystem werden überhaupt keine Photoinitiatoren eingesetzt. Die Getränkekartons aus diesen Verfahren machen einen Marktanteil von rund 95 Prozent aus. Neue Druckfarbenrezepturen für die übrigen etwa fünf Prozent des Marktes werden in Zusammenarbeit mit renommierten Instituten in ihrer jeweiligen Anwendung dahingehend geprüft, dass kein Stoffübergang ins Lebensmittel erfolgt, der die Gesundheit gefährdet. Die Einhaltung des Artikel 3 der EU-Rahmenverordnung 1935/2004 wird entsprechend geprüft und bestätigt. Bei allen Druckfarben, die von den Getränkekartonherstellern eingesetzt werden, kann eine Gesundheitsgefahr ausgeschlossen werden.“(23.09.2009, 10:45 Uhr)

 

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