Der GFGH hat im November 2022 etwas mehr Gastronomieobjekte als im Vormonat beliefert. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Gedat hervor. Demnach stiegen die Stoppzahlen um 3,2 Zähler auf 88,5 Indexpunkte. Auf den ersten Blick ein guter Wert, da der November häufig deutlich unter dem des Vormonats liegt. Allerdings gilt es zu beachten, dass der Oktober 2022 mit 85,3 Punkten (-12,6 Zähler) extrem schwach war. Dieses Loch konnte nur ansatzweise gestopft werden. So liegt der Index im November 2022 noch immer 7,8 Punkte unter dem des Jahres 2019, der bei 96,3 Punkten lag.
Bei den Betriebsformen mit Fokus auf Speisen (+4,5) und Getränke (+3,1) gibt es ein Plus, bei der Beherbergung steht hingegen ein Rückgang um -1,4 Punkte, was einen stärkeren Anstieg im Gesamtindex bremst. Der Jahresdurchschnitt Januar bis November 2022 bleibt unbewegt auf 88,3 Indexpunkten. Das Gesamtjahr 2021 lag im Mittel bei 63,3 Indexpunkten, im Jahr 2020 waren es 69,3 Punkte.
Basis der Erhebung ist die Anzahl der monatlich belieferten Betriebe im Außer-Haus-Markt durch den Getränkefachgroßhandel. Die Vergleichswerte beziehen sich auf Juni 2019 mit einem Index von 100.


