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Freie Brauer wollen Hilfe vom Staat

Der Einkaufs- und Werteverbund Die Freien Brauer fordert staatliche Unterstützung ein und will 75% aller Fassbierumsätze im November erstattet  bekommen. In einem offenen Brief richtet sich der 46 Brauereien zählende Verbund an "die politischen Entscheider auf nationaler Ebene". Geschäftsführer Jürgen Keipp fordert, "die Entscheidung bezüglich der wirtschaftlichen Unterstützung auf alle Lieferpartner der Gastronomie völlig unabhängig vom Geschäftsanteil gastronomischer Umsätze auszudehnen und somit allen Brauereien für ihren Gastronomieanteil auch die 75 %-ige Umsatzerstattung zu gewähren“.

Zur Begründung heißt es, die Freien Brauer seinen "in den Monaten der Pandemie überdurchschnittlich solidarisch mit ihren gastronomischen Partnern umgegangen. Wir wollen und werden dies auch weiterhin tun. Nur, bei allem Verständnis für die von Ihnen verabschiedeten Maßnahmen, halten wir die fehlende Unterstützung durch die Politik für unsere direkt betroffene Branche für nicht akzeptabel.“

Die Freien Brauer sind mit ihrer Forderung beileibe nicht allein. Unter vielen Wirtschaftsverbänden ist derzeit eine Art Wettstreit entbrannt, alle wollen eine Kelle aus dem Hilfstopf erhalten, mit der der Staat die von der Pandemie betroffenen Branchen unterstützen will.

Allerdings: Bei einem Gesamtminus von aufgelaufen nur 4% und einem Gastronomieanteil von weniger als 20% hat es die deutsche Brauwirtschaft schwer, die Dramatik der Lage darzustellen.

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