Der Flaschensortierer Drawin, der den Großteil seines Umsatzes mit Inbev Deutschland dreht, hat wenige Stunden nach Redaktionsschluss der letzten INSIDE-Print-Ausgabe Insolvenz anmelden müssen. Geschäftsführer Sven Peters und sein Logistikleiter Holger Bareither hatten noch versucht, durch die Schließung des Hauptstandortes in Groß-Ippener bei Bremen die Firma zu retten. Doch die Verlagerung zum Zweigbetrieb nach Moers wurde von den Banken nicht mitgetragen.
Am Freitag blieb Peters nur noch der Gang zum Amtsgericht. Die Hoffnung bleibt, Insolvenzverwalter Bernd Sundermeier macht Mut: "Drawin hat rechtzeitig Insolvenzantrag gestellt und sich gut auf die Sanierung vorbereitet. Die jetzt eingeleiteten Insolvenzverfahren bieten deshalb eine gute Chance für eine
nachhaltige Neuaufstellung."


