Die Vilsa Gruppe ist der internationalen Science Based Targets initiative (SBTi) zur Bekämpfung des Klimawandels beigetreten. Die SBTi ist eine globale Initiative, die Unternehmen dazu aufruft, ihre Klimaziele daran auszurichten, was nach wissenschaftlichem Kenntnisstand zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens notwendig ist. Wer der SBTi beitritt, verpflichtet sich dazu, als Unternehmen Klimaziele zu entwickeln, die den strengen Anforderungen entsprechen und muss diese Ziele von der SBTi prüfen und validieren lassen.
Zurzeit nehmen laut einer Vilsa-Mitteilung an dem Programm in Deutschland 365 Unternehmen teil. Die Gruppe ist laut eigener Aussage erster deutscher Mineralbrunnen und erster deutscher Getränkehersteller, der sich zu den Netto-Null-Zielen der SBTi bekennt. Konkret bedeutet das auf absehbare Zeit die Dekarbonisierung der Standorte und die Verpflichtung, bis 2050 oder früher über die gesamte Wertschöpfungskette bei den Emissionen "netto Null" zu erreichen - "über alle Standorte und Marken hinweg."
Vilsa hat zudem bekannt gegeben, als "erste Mineralwassermarke im deutschen Markt" die KHS-Barrieretechnologie Plasmax "für das gesamte Einwegportfolio" zu nutzen. Die Gebinde blieben dadurch weiterhin zu 100 Prozent recyclingfähig. Wie berichtet (INSIDE 818) hatte KHS auf der BrauBeviale 2018 ein „FreshSafe-Verfahren” vorgestellt, dass bereits rund 15 Jahren zuvor entwickelt wurde und bei dem im Inneren der PET-Flasche eine hauchdünne Glasschicht aufgetragen wird. Eine solche Technologie kam bislang aber vor allem im Saftbereich zum Einsatz, allerdings u.a. auch beim belgischen Aldi-Brauer Martens.

