Carlsberg stellt sich in Deutschland neu auf. Der Konzern will im Rahmen seiner Neuausrichtung die Marken Moravia, Grenzquell, Feldschlößchen und Lüneburger Pilsener verkaufen. Damit steht unterm Strich auch der Standort Dresden zur Disposition. Nach dem Abschuss von Deutschland-Boss Jörg Croseck schafft dessen Vorgänger und komissarischer Nachfolger Wolfgang Burgard Fakten. Bei einer Belegschaftsversammlung in Hamburg verkündete Carlsbergs Interims-Deutschlandchef, der Konzern wolle in Deutschland vorerst 64 seiner rund 1200 Stellen abbauen. Beim Standort Dresden werde nach neuen Kooperationspartnern gesucht, wie es heißt. (26.11.2009, aktualisiert am 27.11.2009, 09:11 Uhr)



