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Systemgastro drohen Streiks

Die zweiten Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) sind am Donnerstag in Frankfurt gescheitert. Die Arbeitgeber hätten kein verbessertes Angebot über Lohnerhöhungen vorgelegt, heißt es in einer Mitteilung der NGG. Nach zehn Stunden seien die Verhandlungen ergebnislos vertagt worden.

Der stellvertretende Vorsitzende der NGG, Freddy Adjan, beklagt: „Die Arbeitgeber haben ihr hundsmiserables Angebot von der 1. Tarifverhandlung noch einmal unverändert vorgelegt. Sie wollen weiterhin nur Armutslöhne zahlen.“

Die NGG fordert einen Stundenlohn von mindestens 12 Euro. Die im BdS vertretenen Arbeitgeber (u.a. McDonald’s, Burger King, Starbucks, Nordsee, L’Osteria) hatten in der 1. Tarifrunde im Dezember 2019 in Berlin eine minimale Erhöhung der Einstiegslöhne auf 9,48 Euro pro Stunde angeboten. Für die anderen Tarifgruppen sei das Angebot laut NGG mit 2,5 bis 2,7 Prozent mehr Gehalt pro Jahr ebenfalls zu gering.

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 13./14. Februar in Stuttgart statt. Bis dahin will die NGG in ausgewählten Großstädten zu Protesten und Arbeitsniederlegungen aufrufen.  

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