Berichte über einen bevorstehendes Angebot des Investmentfonds 3G haben die Aktien des weltgrößten Spirituosenanbieters Diageo (u.a. Captain Morgan, Johnnie Walker, Smirnoff, Guinness) um bis zu acht Prozent nach oben getrieben. Angeblich sollen die brasilianischen 3G-Milliardäre ein Gebot vorbereiten.
Da die 3G-Chefs Jorge Paolo Lemann und Marcel Herrmann Telles wesentliche Anteile an AB Inbev halten und dem Konzern bereits seit geraumerZeit nachgesagt wird, den nächsten großen Schritt zu planen, wird bei Analysten ein gemeinames Vorgehen als wahrscheinlich erachtet. Der aus Synergie-Sicht für Inbev naheliegendere Deal mit SABMiller scheint bis auf weiteres nicht zustande zu kommen.
Ein Diageo-Kauf würde die Kleinigkeit von 65 Milliarden Euro erfordern. Wenn er denn zustande kommt. Einzige substanzielle Quelle des möglichen Vorstoßes ist bislang ein brasilianisches Nachrichtenmagazin namens Veja.



